Mit Fernglas und Gummistiefeln (Bilder und Bericht: Ira Barth)
Gut zwanzig “Buntspechte” beschäftigten sich am ersten Feriensamstag mit dem Leben in gleich zwei Elementen: im Wasser und in der Luft.
Im Rahmen der “Stunde der Gartenvögel” machte sich eine Gruppe auf die Suche nach unseren gefiederten Freunden – viele bereits bekannte Vögel wurden an ihre Gesängen erkannt und mit dem Fernglas genauer betrachtet, so z.B. die Amsel, der Hausrotschwanz, die Kohlmeise, der Star, …. . Viele Kinder hörten zum ersten Mal in ihrem Leben eine Nachtigall – “gell, des isch ebbes B´sonderes!?” schallt es mitten im Vogelgezwitscher. Zum Abschluss entdeckt die Kinderschar einen Graureiher und hält ihn vermeintlich für den Tripsdriller Storch. Alles wird genau protokolliert, gezählt – und eingesandt an den NABU.
 |
In der “Wassergruppe” wird der Ruitbach mit allen Sinnen untersucht – wie sieht er aus? Riecht er auffällig? Dann stürzen sich die “Buntspechte” “in die Fluten” auf der Suche nach Lebendigem und werden fündig: so landen z.B. Köcherfliegenlarven und Steinfliegen in der Becherlupe und werden stolz gezeigt. Diese Tiere weisen alle auf einen sauberen Bach hin – aber Patrick findet auch einen Egel, ein Indiz für Verschmutzungen. Felix möchte sich nur ungern wieder von seinem Wasserskorpion trennen – er verspricht, ihn freizulassen, nachdem er ihn seiner Familie gezeigt hat.
Manch ein “Buntspecht” hat “Federn gelassen” und geht barfuß mit nassen Stiefeln in der Hand oder gar nur mit Unterhose bekleidet nach Hause – gefallen hat es mal wieder allen, wie sie zum Schluss lautstark bekunden.
Ira Barth
[Home] [nach oben]
|